Eisregen. Das. Darf. Doch. Nicht. Wahr. Sein.

Hatte ich nicht vor einiger Zeit voller Freude und mit einem schadenfreudigen Blick in Richtung Deutschland verkündet, dass ich Daunenmantel und Winterstiefel ganz nach hinten in den Schrank verbannt habe? 

Da war ich wohl ein bisschen übermütig.

Ich war gerade kurz draußen und was muss ich da erleben?

Es regnet Eis.

Nur ein bisschen und es ist bestimmt gleich wieder vorbei, aber trotzdem:


Das. Darf. Doch. Nicht. Wahr. Sein.


 Noch am Samstag war ich mit meiner Familie im Pool. Bei 26 (!) Grad. Wir haben den ganzen Tag in der Sonne gelegen, ich habe zahllose Sommersprossen bekommen und wir haben mal wieder jubelnd den Sommer eingeläutet. 


Jetzt zeigt das Thermometer nur noch 2 Grad an. Zwei! Grad! Das ist ein Unterschied von unfassbaren 24 Grad. 

Das gibts doch gar nicht. 

Wir sind in Texas. 

So hab ich das nicht gebucht. 


Gestern schon zeichnete sich dieser fiese Wetterumschwung ab: Bei milden 19 Grad habe ich morgens im Garten ein paar vertrocknete Büsche weggeschnitten als plötzlich die gemeine Kaltfront anrollte. Mir blies ein extrem kalter Wind entgegen und innerhalb weniger Minuten fiel die Temperatur um gefühlte 10 Grad. Mindestens. Als hätte jemand die Tür eines riesigen Kühlschranks geöffnet und ich stehe direkt davor. So ein Wetterphänomen habe ich noch nie erlebt. 


Jetzt haben wir also 2 Grad. 

Und ich muss meine Winterausrüstung suchen. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Marion Kuenne (Dienstag, 17 Februar 2015 19:45)

    Welcome.
    Das nennt man Winter in Texas, grad noch tank top und flip flops und dann schnell in die Fellstiefel springen. Voellig normal, alles ist gut :-)

  • #2

    Eva-Maria (Mittwoch, 18 Februar 2015 18:01)

    Liebe Marion,
    ich muss mich noch dran gewöhnen. Und ich bin wirklich ausgehungert nach Sonne und Wärme. Ja ich weiß, werde ich noch ausreichend bekommen.